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Corona-Pandemie:

Geschenke an die Wirtschaft

Fußtritt an die Armen

 

Ein Bild, das Person, drinnen, Mann, haltend enthält.

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Ein Beitrag von Susanne Stammhaus und Robert Bauer

 

Da verabschiedet die Regierung ein Riesen-Hilfspaket wegen der Corona-Krise in Höhe von rund 750 Milliarden Euro und berücksichtigt in keiner Weise all jene Millionen Menschen, die am Rande des  Existenzminimum leben müssen, da sie lediglich Grundsicherung beziehen oder aber nur ein Einkommen in Höhe der Grundsicherung haben. Ich finde dieses Verhalten der Bundesrepublik Deutschland eine Schande und zudem skandalös.

Die Wirtschaft macht doch wohl genügend Profite, so profitgierig wie sie nun mal ist, da kann sie ruhig auch mal Einkommensverluste tragen, ohne gleich zu stöhnen. Deshalb muss man der Wirtschaft nicht gleich Zucker in den Hintern blasen. Und wenn die kapitalistisch-orientierte Regierung schon Gelder an die Wirtschaft zu verschenken hat, so sollte sie gefälligst auch an die Armen und an all jene Menschen denken, die lediglich ein Einkommen in Höhe der Grundsicherung haben oder sogar nur Grundsicherung beziehen. Diesen Menschen ist es nämlich nicht möglich, von dem bißchen Geld, was sie vom Staat bekommen, sich einen Lebensmittelvorrat anzulegen, wie es die Regierung empfohlen hat.

Warum bekommen also diese Menschen nicht auch eine Einmalzahlung wegen der größeren Belastung durch die Corona-Krise? Oder warum erhöht man nicht den Grundsicherungs-Betrag während der Corona-Krise um zumindest 50,00 Euro im Monat, damit auch diese Menschen während der Corona-Krise die zusätzlichen Belastungen stemmen können, wo zumal nahezu alle Tafeln weggebrochen sind, wo diese Menschen günstig Lebensmittel bekommen haben?

 

Wieder einmal zeigt die Regierung, wie unwichtig für sie die Millionen Arme in Deutschland sind. Die Menschen gehen der Regierung offensichtlich am Gesäß vorbei. Wie üblich kriechen sie der Wirtschaft in den Hintern und verteilen Geschenke! Ich spreche hier absichtlich von "Geschenke", da die Einmalzahlungen sowie die finanzielle Unterstützung der Wirtschaft (und damit überwiegend der Reichen) nicht an Bedingungen geknüpft werden, wie beispielsweise, dass Arbeitnehmer während der Corona-Krise nicht entlassen werden dürfen!

 

Aber mit finanziellen Geschenken an die Wirtschaft, die Reichen und Superreichen war die Bundesrepublik Deutschland schon immer sehr großzügig. Ich möchte da nur an die Bankenkrise erinnern. Wie viele Milliarden hat der deutsche Staat wegen der kriminellen Spekulanten rausgeschmissen, damit die Manager ihre Bonus in Millionenhöhe erhalten können. Man könnte auch sagen, da wurden genau jene Menschen mit staatlichem Geld unterstützt, die auf kriminelle Weise spekuliert haben und dadurch die Bankenkrise heraufbeschworen haben.

 

Naja, Tätern kriecht ja unsere Regierung ohnehin gerne in den Hintern. Das sieht man ja bei den ganzen Gewalttätern und Vergewaltigern, die lediglich eine geringe Strafe für ihre Verbrechen bekommen, da unser Staat unaufhaltsam Täter-Politik betreibt, ohne Lehren daraus zu ziehen, statt Opfer-Politik.

 

In jedem Fall ist dieses schändliche Verhalten der deutschen Regierung und der Politiker den Millionen Armen gegenüber in der Corona-Krise wieder einmal ein Beweis dafür, wie kapitalverherrlichend unsere Politiker sind - und wie diskriminierend sie sich den Armen gegenüber verhalten, indem sie selbige gar nicht auf ihrer Rechnung haben. Pfui!

 

 

 

 

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2020

 

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