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Rauchmelder-Zwang

Sicherheit oder Spionage?

 

 

Ein Beitrag von Susanne Stammhaus und Robert Bauer

 

Das ist wieder mal typisch für Deutschland. Erst werden Rauchmelder auf den Markt geworfen und die Leute mit dem Spruch geködert: „ein Rauchmelder kann Leben retten“, und wenn dann ein großer Teil der Menschen einen Rauchmelder gekauft hat und die Hersteller ihre Gewinne gemacht haben, dann beschließt die kapitalverherrlichende Regierung ein Gesetz, wonach nur noch jene Rauchmelder in den Wohnungen Pflicht sind, die durch den Vermieter bestimmt werden.

 

Also, noch einmal Gewinn für die Abzocker-Wirtschaft.

 

Ja, unsere kapitalverherrlichende Regierung sorgt sich mit größtem Bemühen um die Reichen und Superreichen, damit sie immer noch reicher und reicher werden können.

 

Dieses neue Gesetz berücksichtigt absichtlich nicht den Umstand, dass ein Mieter eventuell schon eigene Rauchmelder in Betrieb haben könnte. Angeblich sind es versicherungstechnische Gründe, warum eigene Rauchmelder nicht ausreichend sein sollen. Dies ist natürlich für einen normal denkenden Menschen völliger Quatsch, da ein Rauchmelder die Aufgabe hat, rechtzeitig Feuer oder Rauch zu melden, so dass möglichst kein Mensch und auch kein Tier zu Schaden kommt. Und dies tun selbstverständlich alle geprüften Rauchmelder. Also geht es hier wieder einmal nur um die Gewinne der Wirtschaft und weniger um die eigentliche Sicherheit.

 

Übrigens, auf das Recht zu bestehen, weiterhin seine eigenen Rauchmelder zu betreiben und das Anbringen der vom Vermieter diktierten Zwangs-Rauchmelder zu verweigern, kann für den Mieter teuer werden, da Vermieter durchaus klagen können, um ihre eigenen diktierten Rauchmelder anbringen zu können. Das Bundesverfassungsgericht hat erst vor kurzem die Klage eines Mieters abgewiesen, der sich geweigert hat, die diktierten Zwangs-Rauchmelder des Vermieters anbringen zu lassen. Der Mieter begründete sein Verweigern damit, dass er nicht bereit sei, technische Produkte, die ihm aufgezwungen werden, in seinem Schlafraum installieren zu lassen, da er nicht weiß, was diese Rauchmelder noch so alles machen, außer Feuer oder Rauch zu melden.

 

Aus unserer Sicht hat sich das Bundesverfassungsgericht mit diesem Urteil zum Sprachrohr der Regierung gemacht und seine Eigenständigkeit in dieser Sache zugunsten der Wirtschaft und vielleicht sogar auch noch zugunsten des Ausspionierens aufgegeben, was im übrigen ein Beweis mehr dafür ist, dass Deutschland kein Rechtsstaat ist. Auf den eben benannten Punkt des Ausspionierens kommen wir etwas später noch einmal zurück.

 

Durch die vom Vermieter diktierten Zwangs-Rauchmelder können aber zusätzlich auch noch Folgekosten für den Mieter entstehen, denn die Rauchmelder müssen ja schließlich von einer Firma im Auftrage des Vermieters in den Wohnungen angebracht und dann natürlich auch regelmäßig gewartet sowie nach einer bestimmten Zeit auch wieder gegen neue vom Vermieter diktierte Zwangs-Rauchmelder ausgetauscht werden.

Für die Wirtschaft ist dies wie eine wahre Gelddruckmaschine. Da kommt dann jedes Jahr einer von der Wartungsfirma, drückt einmal auf das Testknöpfchen - und kassiert Kohle. Einfacher kann man schon fast kein Geld mehr verdienen.

Deutschland ist und bleibt eben das Abzocker-Paradies für die Wirtschaft, für die Reichen und Superreichen. Und der dumme Bürger läßt sich das alles gefallen und sieht weit und breit nicht den geringsten Grund des Wiederstands. Ausnahmen bilden hier lediglich einige Ostdeutsche Bürger, die sich hier und da erheben. Die Westdeutschen Bürger hingegen sind ein Volk von Schafen. Immer schön folgsam und obrigkeitsdenkend dem Leithammel folgen; und sei es auch, dass der Weg in den tiefen Abgrund führt.

 

Kommen wir nun zu dem Punkt, was heutzutage technisch bei Rauchmeldern möglich ist. Und dieser Gedanke stand mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Pate, als das Gesetz von unserer kapitalverherrlichenden Regierung beschlossen wurde, ausschließlich nur die vom Vermieter zu bestimmenden Rauchmelder zuzulassen, da „angeblich“ alle anderen Rauchmelder versicherungstechnische Probleme nach sich ziehen können.

Eine ausgiebige Recherche unsererseits ergab, dass die gesetzlich verbauten Zwangs-Rauchmelder einen sehr hohen technischen Standard aufweisen können und durchaus auch in der Lage wären, weitaus mehr zu tun, als lediglich nur Rauch und Feuer zu melden.

In der heutigen hoch technologisierten Zeit können beispielsweise Micro-Mikrofone, Micro-Kameras und Micro-Chips in dem Rauchmelder untergebracht sein, der dann Ton, Bild und Bewegungen in der Wohnung zu einem bestimmten Ort sendet. Dieser Ort kann der Vermieter sein, der seine Mieter ausspionieren- und zudem auch wissen möchte, wann dieser kommt und geht, - oder aber dieser Ort kann auch ein staatliches Organ sein, der ebenfalls Menschen in seinen Vierwänden ausspionieren möchte.

Schon lange versucht unser Staat an jene Daten heranzukommen, die in den eigenen Vierwänden gesprochen werden oder aber dort entstehen. Und auch ist unser Staat sehr daran interessiert, was in den Schlafzimmern so alles abläuft. Vielleicht sind ja unsere staatlichen Organe so fantasielos, dass sie Inspirationen benötigen, um ihre eigene Sexualität besser ausleben zu können.

 

Big Brother läßt in jedem Fall herzlich grüßen.

 

Zieht man nun diese Aussage und auch diese technischen Möglichkeiten heran und nimmt sie zum Gegenstand des fortgesetzten Denkens, dann wird deutlich, warum unsere Regierung beim Verabschieden des Gesetzes bezüglich der Zwangs-Rauchmelder eigene Rauchmelder der Bürger bzw. der Mieter nicht berücksichtigt hat. Denn hätte die Regierung eigene Rauchmelder der Bürger bzw. der Mieter berücksichtigt, würde dies bedeuten, dass einerseits die Wirtschaft erheblich weniger Gewinne machen kann – und dass andererseits dem Staat oder/und dem Vermieter viele geheime und intime Daten und Informationen der Bürger bzw. des Mieters verlorengehen würden.

 

In jedem Fall geht heutzutage ein Bürger, der sich so einen vom Vermieter diktierten Zwangs-Rauchmelder in seinen eigenen Vierwänden anbringen läßt, die Gefahr und das Risiko ein, intensiv ausspioniert zu werden; so auch bezüglich seiner Intimsphäre.

 

Dieser kleine Spion, der so unscheinbar unter der Decke vor sich hin blinkt und uns ganz brav zu verkünden versucht, er könne nur Rauch und Feuer registrieren, kann nicht ganz aufrichtig sein. Er könnte u.a. registrieren, wann im entsprechenden Raum das Licht ein- und ausgeschaltet wird. Und er könnte natürlich auch durch seinen RFID-Sensor den kompletten Raum samt Mobiliar und sich bewegenden Personen scannen. Auch könnte er gesprochene Worte per Funk zu einem Empfänger senden, welcher der Vermieter oder/und ein staatlicher Spion sein kann.

Inwiefern auch Bild- und Video-Aufzeichnungen getätigt und gesendet werden können, ist derzeit noch etwas unklar, jedoch unmöglich wäre auch dies keinesfalls. Wir, von Photokina, werden bezüglich dessen unsere Recherchen fortsetzen.

Auf jeden Fall sollte man in der heutigen Zeit der Allround-Spionage aufhorchen, wenn ein High-Tech-Gerät aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen in die Privaträume zwangs-eingebaut werden soll, und bereits eigene Geräte, die vorhanden sind, keinen Wert zu haben scheinen und daher nicht akzeptiert werden.

 

In manchen Online-Shops gibt es übrigens heutzutage sogar schon Rauchmelder mit integrierter Kamera, die man ganz bewußt zur Beobachtung einsetzen kann. Von außen erkennt man nur ein kleines Loch, durch welches eine kleine Kamera lugt. Inwiefern nun die gesetzlich verordneten und durch den Vermieter diktierten Zwangs-Rauchmelder, die zumeist viele Löcher haben, tatsächlich verwanzt worden sind, ist erst einmal äußerlich nicht festzustellen, solange man das Gerät nicht öffnet und genau nachsieht. Jedoch traut sich niemand so recht, den Rauchmelder zu öffnen, weil er eine Art Lichtschranke besitzt, die sofort anschlägt, falls der Deckel abgenommen wird. Auch dieser Umstand ist höchst seltsam, wenn man einmal ernsthaft darüber nachdenkt.

Und wie bereits erwähnt, ist es für einen normal denkenden Bürger nicht nachzuvollziehen, warum eigene Rauchmelder vom Gesetz und vom Vermieter nicht anerkannt werden, sondern nur jene Zwangs-Rauchmelder, die gesetzlich verordnet und vom Vermieter diktiert werden.

 

Wenn man sich einmal die Zeit nimmt, einen High-Tech-Rauchmelder zu öffnen, gibt es neben dem photoelektrischen Sensor zur Überwachung von Rauchgasen u.a. auch noch Sensoren für Licht und Temperatur sowie mehrere Ultraschallsensoren. Wofür man nun all diese Sensoren einsetzen kann, mag man nur vermuten. Befremdlich ist zudem auch, dass der Mikrokontrollchip in vielen Fällen sehr schwer zu erkennen ist, weil er absichtlich verdeckt wurde.

 

Abschließend unseres Berichts möchten wir unseren Lesern noch etwas ans Herz legen: „Es geht hier um die Zukunft unserer Privatsphäre, die wir eben nicht verwanzt vorfinden wollen, nur weil wir auf Sicherheit bedacht sind und uns deshalb Rauchmelder zugelegt haben, die wir aber nun plötzlich nicht mehr haben dürfen, weil wir nur noch die gesetzlich verordneten und vom Vermieter diktierten Zwangs-Rauchmelder in unseren Vierwänden zuzulassen und zu dulden haben.“

Und glauben darf man heute ohnehin niemanden mehr etwas; und schon gar nicht staatlichen Organen und Politikern, denen heutzutage die Verlogenheit schon ins Gesicht geschrieben steht. Ausnahmen bilden hier nur einige wenige Politiker, die aber leider zu gering mit Volkes-Stimme belohnt werden, da die Mehrheit des Volkes offensichtlich mit den drei Affen sympathisiert: nichts hören – nichts sehen – und nichts sagen zu wollen! Eine typisch obrigkeitsdenkende und duckmäuserische Verhaltensweise.

 

Es muß unbedingt und ausnahmslos Transparenz her, die von neutralen internationalen Technikern untersucht wird. Aber nicht von Stellen untersucht wird, die ihrerseits wieder von Staaten finanziert werden, die wiederum mit Geheimdiensten verstrickt sind.

 

 

 

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