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Tierschützer

holten einen kranken,

verwahrlosten Hund aus einer Wohnung

 

 

Ein Tatsachenbericht von Susanne Stammhaus, Petra Schepanski und Robert Bauer

 

Tierschützer haben in Dortmund im Stadtteil Eving einen sehr krassen Fall von Tier-Verwahrlosung entdeckt: Der Hund litt unter mehreren, teils offenen Tumoren.

 

Es ist in der Tat ein schockierender Fall von Tierquälerei. Nachdem ein Hinweis auf einen verwahrlosten Hund bei den Tierschützern eingegangen war, statteten diese einem älteren Paar in Dortmund Eving einen Besuch ab. Der Hund, ein elf Jahre alter Airedale-Terrier, stank erbärmlich, da er offensichtlich noch nie gebadet und wohl auch noch nie gebürstet und gekämmt worden war.

 

Bei einer ersten Untersuchung entdeckten die Tierschützer einen offenen Tumor am Hinterlauf, der sich in den Knochen fraß und an einigen Stellen bereits verweste. Danach stieß das Team noch auf zwei weitere Tumore an Hoden und Penis. Als sie die Besitzer des Hundes fragten, warum sie denn nichts gegen den erbärmlichen Zustand ihres Tieres gemacht haben, hätten diese angeblich die Frage nicht verstanden. Dann antworteten sie aber doch mit den Worten: "Das Tier sei doch in Ordnung! Und sie würden die Aufregung um ihr Tier nicht verstehen!"

 

Beim Tierarzt stellte sich dann heraus, dass der Hund darüber hinaus auch noch über 40 Grad Fieber und Herzprobleme hatte. Der Arzt konnte sich nur noch dazu entschließen, das Tier einzuschläfern, um dem Leid und der Qual des Hundes ein Ende zu setzen.

 

Unsere Ansicht zu diesem Vorfall...:

Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns in unserer Wortwahl wiederholen: „wie können Menschen nur so schäbig sein, ein Tier auf eine so quälerische Weise verwahrlosen zu lassen und trotz mehrfacher Erkrankungen dem Tier nicht einmal durch einen Besuch beim Tierarzt zu helfen? Was sind das nur für schäbige und charakterlose Menschen? Und warum werden solche Menschen nicht vor Gericht gestellt und mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe belegt?“

 

Wie können solche Menschen so etwas ihrem Hund antun, indem sie ihn infolge seiner Erkrankung so ein Leid durchleben lassen, ohne etwas zu tun und ohne einen Tierarzt aufzusuchen? Und dann auch noch die Frage der Tierschützer mit solch dämlichen Worten beantworten, dass sie die Aufregung um ihren Hund nicht verstehen können?

 

Wie geistig gestört sind diese Menschen eigentlich?

 

Wir können an dieser Stelle nur hoffen, dass es diesen vorbenannten Menschen eines Tages mal sehr schlecht gehen wird, und ihnen dann niemand zu Hilfe kommt, damit sie jenes Leid erleben und zu spüren bekommen, was ihr Hund über die Jahre an Qualen durchleben musste.

 

Das ist unsere Meinung!

 

Und an unsere Politiker richten wir wiederholt die Frage: „Was muß eigentlich in der heutigen Zeit noch alles passieren und öffentlich bekannt werden, bevor ihr endlich einmal tätig werdet und die Tierschutz-Gesetze erheblich verschärft sowie in einem Tier keine Sache mehr seht, sondern einzig und allein ein Lebewesen?“

Ein Mensch ist ja schließlich auch keine Sache, sondern ein Lebewesen!

Oder ist die einzige Aufgabe der Politiker heutzutage nur noch, auf der ganzen Linie zu versagen und durch Unfähigkeit zu glänzen?

(Siehe hierzu auch Anhang 1 am Ende des Beitrags)

 

Ein Tier empfindet Schmerz und Leid genauso wie ein Mensch! Da gibt es keinen Unterschied! Früher hat man das als Kind bereits in der Schule gelernt und auch von den Eltern im Rahmen einer pädagogischen Erziehung vermittelt bekommen.

Heutzutage ist es aber leider so, dass Kinder offensichtlich nur noch lernen, wie man sich anderen gegenüber respektlos verhält und wie man seine Probleme am besten mit Gewalt löst. Anders ist die Schäbigkeit und Charakterlosigkeit sowie die Respektlosigkeit und die hohe Gewaltbereitschaft neben der egoistischen Selbstverherrlichung vieler Menschen heutzutage nicht zu erklären.

 

Und erzogen wird ja heute ein Kind schon gleich gar nicht mehr. Es erfolgt ja nur noch ein "Hinterkriechen" unter dem Motto: "Kinder dürfen alles, weil es Kinder sind!"

Wie geistig gestört müssen Menschen eigentlich sein, um sich so zu verhalten und auf eine solche Weise Kinder großzuziehen?

Unsere Großelter, Ur-Großeltern und UrUr-Großeltern sowie die Generationen davor würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie von diesen heutigen katastrophalen Zuständen wissen würden.

 

Es ist schon wirklich sehr traurig, dass Tiere in den Augen vieler Menschen heutzutage nichts weiter sind als etwas Minderwertiges. Solche Menschen nehmen nur sich selbst wichtig - und sehen auch stets nur sich selbst.

Oder liegt das schäbige Verhalten vieler Menschen heute gegenüber einem Hund auch daran, dass beispielsweise Hunde nicht sprechen können?

Nun, vielleicht sollten diese schäbigen Menschen, von denen wir hier reden, einmal die Sprache des Hundes erlernen, um ihn verstehen zu können. Ist nämlich gar nicht schwer. Auch wäre es endlich mal was Sinnvolles, was solche Menschen tun könnten, als ständig nur ihren Egoismus und ihre krankhaften Vorstellungen zu pflegen. Vielleicht entsteht dann auch bei diesen Menschen so nach und nach wieder ein klein wenig Charakter - sowie auch etwas Hirn, um ein normales Denken zu ermöglichen.

 

Das ist auf alle Fälle unsere freie Meinung, die wir übrigens auch schon in anderen Berichten auf der "Photokina.Club" geäußert haben. Die vielen Emails, die wir bekommen, zeigen u.a. deutlich, dass es auch heutzutage zumindest noch einige wenige vernünftige und normal denkende Menschen gibt.

 

Und das ist wirklich schön, zu wissen.

 

Hoffen wir an dieser Stelle, dass es recht bald noch mehr vernünftige und normal denkende Menschen geben wird, die u.a. auch in einem Hund genau das sehen, was er ist, nämlich ein zu respektierendes Lebewesen - wie der Mensch.

 

 

Anhang 1

Zwar trat am 1. September 1990 das Gesetz in Kraft, dass nunmehr nach §90a BGB das Tier keine Sache mehr ist, aber dieses Gesetz ist nichts Halbes und nichts Ganzes, da auch weiterhin (wie bisher) dieselben Vorschriften auf die Tiere anzuwenden sind, die auch für Sachen gelten.

Da fragen wir uns wirklich, was dieser Schwachsinn eigentlich nun sollte. Die Regierung beschäftigt sich vom 11. August 1989 an bis zum 25. August 1990 mit dieser Gesetzesänderung, und dann kommt letztlich nichts weiter dabei heraus, als dass Tiere zwar nicht mehr als Sache gelten, aber die Vorschriften wie bisher weiterhin anzuwenden sind, die auch für Sachen gelten. Dass sich die dafür verantwortliche Regierung nicht schämt, über 1 Jahr Steuergelder zu verschwenden, ohne ein wirkliches Ergebnis zugunsten der Tiere zu bewirken, als lediglich so ein Schwachsinn wie eine „kosmetische Anpassung des BGB“ zu verzapfen.

Entweder gelten Tiere als Sache oder aber nicht mehr als Sache! Beides gleichermaßen geht nicht und ist zudem aus unserer Sicht völlig schizophren!

Offensichtlich ist in Deutschland wohl keine Regierung fähig, endlich ein vernünftiges Gesetz herauszubringen bzw. dahingehend zu ändern, dass Tiere wie beispielsweise Hunde und Katzen keine Sache mehr sind, und dies ohne Wenn und Aber, wie es Tierschützer in Deutschland schon seit über 20 Jahren fordern.

Traurig für dieses Deutschland, was allein schon aus diesem Grunde ein tierfeindliches Land ist! Das ist unsere Meinung zu diesem Thema.

 

 

 

 

 

Juli 2019

 

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