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Skandalöse Zustände

in den Pflegeheimen

Deutschlands

 

- Dank hirnrissiger Gesetze und Vorschriften -

 

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Ein Beitrag bezüglich der Pflegeheime anhand von Recherchen von Susanne Stammhaus und Robert Bauer

 

Seit Jahren werden in deutschen Pflegeheimen die Zustände beklagt. Jede Regierung verspricht Besserung und pumpt immer mehr Geld in die Pflege.

 

Warum ändert sich dann aber nichts für die Bewohner?

 

Die Autorin Valerie Henschel stößt auf ein System, das seit Jahren nicht öffentlich über Milliardenbudgets und zugleich über die Bedingungen in den Heimen entscheidet: die Selbstverwaltung der Pflege.

Zur Zeit entscheidet dieses Gremium über ein neues Qualitätsprüfsystem.

 

Die Qualität der Heime ist schon seit Jahren immer wieder in der Kritik. Auch gibt es bereits seit Jahren Berichte, wie in den Heimen auf Kosten der Bewohner gespart wird. Gleichzeitig schreiben 90 Prozent der deutschen Pflegeheime aber stets schwarzen Zahlen, so der "Pflegeheim Rating Report", der in der Branche viel beachtet wird. Daher soll jetzt ein neues Qualitätsprüfsystem für Pflegeheime eingeführt werden. Das Brisante daran ist aber: Die Verbände der Heimbetreiber entscheiden maßgeblich mit, wie sie kontrolliert werden sollen. Die Pflegebedürftigen und Angehörigen, um die es in der Pflege geht (und auch ausschließlich gehen sollte), haben hingegen kein Entscheidungsrecht. "Im Vergleich zur Pflegeselbstverwaltung, die in der Bundesrepublik Deutschland herrscht, ist der Vatikan äußerst transparent". Dies kritisiert auch Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen.

 

Betroffenenverbände wie der Sozialverband VdK Deutschland versuchen seit Jahren, mehr Offenheit und Transparenz in die Pflegeselbstverwaltung zu bringen und die Mitwirkungsrechte der Patientenseite zu stärken. Doch in den Verhandlungen zum neuen Qualitätsprüfsystem für Altenheime, das gerade von der Pflegeselbstverwaltung erarbeitet wird, haben die Patientenvertreter überhaupt kein Stimmrecht. Über die neue Transparenz in der Pflege wird im Geheimen entschieden. Es gibt sogar Verschwiegenheitserklärungen, die von den Akteuren der Selbstverwaltung unterschrieben wurden. "Derzeit ist es so, dass in unserem Pflegesystem sehr viel Geld verdient wird. Und das geht nur, solange es so intransparent bleibt", sagt Dr. med. Wolfgang Wodarg von Transparency International Deutschland.

 

In Deutschland hat es sich unsere Regierung zur Aufgabe gemacht, unter allen Umständen die Profitgier zu fördern und zu unterstützen, damit die Reichen und Superreichen immer noch reicher und reicher werden können. Dies ist eine Schande – und führt letztlich immer zu skandalösen Umständen, da es außerordentlich viele Menschen gibt, die ihren Hals niemals voll genug bekommen können. Hilflose Menschen sind ihnen dabei nur im Wege und somit scheißegal. Dies ist unsere Meinung, die wir hier an dieser Stelle gemäß unserem Grundrecht auf Meinungsfreiheit kundtun.

 

Bei einem Undercover-Einsatz in einem Pflegeheim in Süddeutschland werden die Probleme gleich am ersten Tag sichtbar: Das Essen ist unappetitlich. Teilweise werden Portionen halbiert und reichen nicht aus. Und dies, um die Kosten zu senken. Denn Kostensenkung heißt mehr Profit! Des Weiteren werden kotbeschmierte Waschlappen mehrmals benutzt. Hygienevorschriften und Menschenwürde werden nicht nur nicht eingehalten, sondern mit Füßen getreten. Darüber hinaus sind alte Menschen stundenlang sich selbst überlassen. Teilweise können sie nicht mal den Klingelnotknopf erreichen, um Hilfe zu rufen, weil er vom Personal offensichtlich absichtlich nach oben gehängt wurde.

"Ich kenne zu viele Heime, die so eklatante Mängel aufweisen. Wenn wir die alle schließen wollen, weiß ich nicht, wo die Menschen alle hinsollen", berichtet ein leitender Angestellter der Heimaufsicht.

Aus unserer Sicht betrachtet, bringen immer neue Vorschriften oder/und immer neue Systeme rein gar nichts, solange die Profitgier nicht unterbunden wird. Man sollte besser die Verantwortlichen endlich mal wegen dieser skandalösen Umstände vor Gericht stellen und hart bestrafen, da sie zudem die Menschenwürde allein des Profites Willen mit Füßen treten. Und dann andere Menschen in den Führungsstand erheben, die es besser und vor allen Dingen menschlicher machen.

Außerdem sollte man PROFITGIER endlich einmal unter Strafe stellen. Dies ist nämlich schon seit langem mehr als überfällig.

Dies ist unsere Meinung, die wir hier an dieser Stelle gemäß unserem Grundrecht auf Meinungsfreiheit kundtun.

 

 

 

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