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Der Deutsche

und

sein Wahlverhalten

 

 

Ein Beitrag von Robert Bauer und Susanne Stammhaus

 

Die Wahl am Wochenende (28.Oktober 2018) hat wieder einmal deutlich gemacht, dass die Mehrheit der Deutschen nichts dazu lernt. Das deutsche Volk war und ist ein Duckmäuser-Volk, bis auf wenige Ausnahmen, die es ja „Gott sei Dank“ schon immer gegeben hat und auch heutzutage noch immer gibt.

 

Die Deutschen haben am Wochenende wieder einmal genau jene Parteien gewählt, durch die sie gepeinigt, gedemütigt, entwürdigt, belogen und betrogen werden und (und das darf man nicht vergessen, zu erwähnen) finanziell ruiniert werden. Wir meinen: „so naiv muss man erst einmal sein!“ Oder sollten wir besser sagen: „so dumm muss man erst einmal sein?“

 

Nicht umsonst sagt man sprichwörtlich: „jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient!“

 

Dieses Sprichwort hat sich wieder einmal bewahrheitet, denn offensichtlich wissen die meisten Deutschen nicht, was Freiheit ist, was Demokratie ist und was vor allen Dingen soziale Gerechtigkeit ist. Wir meinen, dass die Deutschen es sich letztlich wieder einmal selbst zuschreiben werden müssen, wenn sie mit Pauken und Trompeten den Bach runtergehen. Und wenn Deutschland vielleicht auch diesmal nicht in Ruinen versinken wird, wie es vor etwa 74 Jahren der Fall war, so wird in jedem Fall Deutschland gesellschaftlich, moralisch und finanziell den Bach runtergehen. Denn ein Land, welches politisch auf eine solch unmoralische Weise geführt wird, dass Kinderfetischismus, Frauenverherrlichung, perversionelle Gleichgeschlechtlichkeit und Profitgier es schaffen konnten, an erster Stelle zu stehen - und wo dem dann alles auch noch unterzuordnen ist, kann letztlich auf Dauer keinen wirklichen Bestand haben. Und ein Volk, das so etwas auch noch unterstützt, indem es die Peiniger wiederwählt – oder aber so unorthodox wählt, dass sich wieder nichts ändern kann, obwohl es die Chance hatte, etwas verändern zu können, ist aus unserer Sicht in der Tat ein Volk, welches auch genau jene Regierung verdient, die es derzeit hat. Nun können die Bürger wieder die nächsten Jahre über die Regierung und über die Politiker schimpfen. Offensichtlich machen die deutschen Bürger dies ja so gerne. Vielleicht wählen sie deshalb ja auch immer wieder die gleichen Peiniger oder aber so völlig unorthodox, damit sich bloß nichts ändern und verbessern kann.

 

Gar nicht daran denken dürfen wir, dass sich solche Politiker, wie sie derzeit an der Regierung sind, auch noch „Christen“ schimpfen, was aus unserer Sicht schon eine Unverschämtheit ist und zudem einer Gotteslästerung gleichkommt, da sich wirkliche Christen völlig anders verhalten und zudem Menschlichkeit und soziale Ausgewogenheit im Ziel ihres Handelns haben; zumindest, wenn man sich einmal das Gedankengut Jesus Christus vor Augen hält, den ja Christen bekanntlicherweise so gerne anbeten und insbesondere katholische Christen in ihren Wohnräumen hängen haben und bei Beerdigungen stolz vor sich her tragen.

 

Der deutsche Bürger verhält sich bei Wahlen in etwa so, als würde es überhaupt keine Alternativen geben. Dabei gibt es auch kleinere Parteien, die man wählen könnte und die auch einmal eine Chance verdienen würden, zu beweisen, ob sie tatsächlich etwas besser machen können. Es letztlich schlechter machen als die, die derzeit an der Regierung sind, kann es eine solche kleinere Partei auch nicht.

 

Aber nein, der Deutsche gibt einer kleinen Partei keine Möglichkeit dazu. Unter dem Motto, welches bei den Deutschen fest verankert ist, „war immer so – bleibt auch so“ wählt die Mehrzahl der Deutschen immer die gleiche Regierung und damit die gleichen Peiniger. In der Tat hält die Mehrzahl der deutschen Bürger ihre Wangen immer wieder erneut hin, obwohl sie bereits mehrfache Ohrfeigen bekommen haben. Da kann man wirklich nichts gegen machen. Ein Duckmäuser-Volk bleibt eben ein Duckmäuser-Volk. Und ein obrigkeitsdenkendes Volk bleibt ein obrigkeitsdenkendes Volk.

So waren die Deutschen schon immer. Deshalb konnte auch der erste Weltkrieg entstehen – und der zweite Weltkrieg entstehen, weil der Deutsche nichts dazu lernt und sich alles von Politikern gefallen lässt.

Die Deutschen dulden und akzeptieren Politiker im Land, die es eher verdienen, aus dem Land gejagt zu werden.

 

„Wehret den Anfängen“, heißt es so schön. Doch der Deutsche hat diese Worte nie verstanden. Genausowenig wie er bis heute jene Worte, die auch noch im Gesetz verankert sind, verstanden hat: nämlich dass alle Macht immer nur vom Volke ausgeht.

 

Normalerweise haben wir heute (Stand Oktober 2018) die Zeit, wo eigentlich täglich Millionen Menschen auf die Straße gehen müssten, um gegen diese Regierung zu demonstrieren, die sich täglich erneut den Menschen und den Tieren gegenüber verachtend und entwürdigend verhält und darüber hinaus die Menschen auch noch finanziell ausbeutet und das kriminelle Verhalten der Reichen und Superreichen sowie der Wirtschaft fördert und unterstützt. Stattdessen aber wählen die meisten Deutschen genau jene Peiniger wieder und lassen damit wieder einmal eine Chance verrinnen, dass in Deutschland endlich wieder etwas besser werden kann – und vor allen Dingen die Vernunft wieder in Deutschland Einzug halten kann, die uns ja schon seit über 40 Jahren durch eine stetig falsche Politik verlorengegangen ist.

 

Ja, - was soll man eigentlich dazu noch weiter sagen…? Alle Worte nützen nichts, wenn der Mensch sie nicht lesen oder nicht hören will. Zu Hitlers-Zeiten waren es die Untergrundkämpfer, die versucht haben, den Menschen die Augen zu öffnen. Aber die meisten Deutschen haben mit dem Finger auf diese Untergrundkämpfer gezeigt oder sie sogar denunziert, die dann nach dem Krieg als Helden dargestellt wurden, was sie auch waren. Der Deutsche aber wollte in den Jahren vor dem Krieg die Worte der Untergrundkämpfer nicht hören und auch nicht lesen.

 

Später dann, nach dem Krieg, hat sich die Mehrzahl der Deutschen mit den Worten entschuldigend herausgeredet: „ja, wenn wir das gewußt hätten – oder doch zumindest geahnt hätten…“

 

Eine typisch deutsche Verhaltensweise. Übrigens, verhalten sich alle Menschen so, die nicht fähig sind, etwas zu ändern; und dass, obwohl sie das Schwert der Macht in den Händen halten, da (wie bereits zuvor erwähnt) alle Macht stets nur vom Volke ausgeht.

 

Abschließend möchten wir noch auf eine Kleinigkeit hinweisen: ein Amerikaner, dessen Name uns entfallen ist, hat einmal gesagt: „nehme dem deutschen Volk seine Paragraphen, und es bricht wie ein Kartenhaus in sich zusammen!“

Wir sind der Meinung: das stimmt wirklich, denn es bewahrheitet sich immer wieder aufs Neue. Die Deutschen brauchen in der Tat diktatorische Vorschriften und Gesetze sowie Politiker, die ihnen vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben, anderenfalls kommt der Deutsche offensichtlich nicht klar. Er muss das Gefühl haben, bevormundet zu werden oder sogar entmündigt zu sein, um das Leben bestehen zu können.

Zumindest verhalten sich die meisten Deutschen so. Der Deutsche braucht offensichtlich immer die diktatorische Hand. Und diese hat er ja auch durch die derzeitige Regierung, die nach oben zur Wirtschaft und zu den Reichen und Superreichen dienert – und nach unten zum Volke tritt.

 

 

 

 

 

 

 

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